MIRA BEAU gender esthetics

Plastische Chirurgie im Herbst

Der Herbst ist da, die Temperaturen werden wieder kühler, die Ferien sind vorbei, der Urlaubsspeck bleibt - leider. Und so ist es nicht verwunderlich, dass im Herbst bestimmte Schönheitsoperationen wieder mehr gefragt sind. Häufig kommen Patienten mit der Fragestellung Fettabsaugung. Hier gibt es verschiedene Verfahren, ich bevorzuge die WAL – die wasserstrahlassistierte Liposuction – da sie besonders gewebeschonend ist und man den Körper sehr gut modellieren kann, um Dellenbildungen zu vermeiden. Im gleichen Atemzug kommen Bedenken, was dann danach mit der erschlafften Haut passiert. Viele Patienten unterschätzen das natürliche Straffungspotential der Haut. Sobald das Fett abgesaugt ist und nach der OP konsequent die Kompressionswäsche getragen wird, bilden sich kleinere Hautüberschüsse meist von allein wieder zurück. Falls etwas mehr Haut übrig ist, können thermische Verfahren zur narbenfreien Straffung angewendet werden. Welche Methoden gehören dazu? Eine „innere“ Straffung kann durch verschiedene Laser, Radiofrequenz oder Plasma Anwendung erreicht werden. Allein gemeinsam ist, dass sie im Inneren das Gewebe erwärmen und schrumpfen lassen. Man kann mit Sonden, die über die kleinen Einschnitte eingebracht werden, die bei der Fettabsaugung gemacht werden, das Bindegewebe unter der Haut erhitzen, so dass es sich zusammenzieht. Ich bevorzuge die Straffung mit Argon Plasma, das über die kleinen Öffnungen unter die Haut eingebracht wird, ähnlich wie die Luft bei Spiegelungsoperationen. Plasma ist ein Gas, in diesem Fall das Argon Plasma, ein Edelgas. Da es sich flächig im Gewebe ausbreitet, kann so auch mit wenig Trauma und Aufwand das Gewebe über ein großes Areal gestrafft werden, im Gegensatz zu den anderen Verfahren, wo die Erhitzung immer nur an bestimmten Punkten stattfindet. Die flächige Straffung ermöglicht ein gleichmäßiges Ergebnis ohne schmerzhafte Verwachsungen, die bei der punktuellen Straffung vorkommen kann. Erwähnenswert ist, dass bei großen Gewebeüberschüssen all diese Verfahren nicht den gewünschten Straffungseffekt haben. Dann hilft nur eines, und zwar die chirurgische Straffung mittels Schnitt und Entfernung der entsprechenden Hautweichteilüberschüsse. Plastisch-chirurgische Erfahrung und Expertise sind Grundvoraussetzung für schöne Ergebnisse mit Narben, die mit der Zeit verblassen und unscheinbar werden. Welches Verfahren für Sie in Frage kommt, kann nur im Rahmen eines persönlichen Gesprächs und einer körperlichen Untersuchung festgestellt werden. Kommen Sie gerne zu mir in die Sprechstunde, Termine sind online oder per Telefon problemlos buchbar. Ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst!

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